Wasserverband Unteres Lafnitztal

„Die Welt schwitzt – Was bewirkt der Klimawandel“

4. Juni 2025

Ein Rückblick auf den Hitzeaktionstag an der Hochschule Burgenland

„Die Welt schwitzt – Was bewirkt der Klimawandel“

Am 4. Juni 2025 fand der Hitzeaktionstag in der Hochschule Burgenland in Pinkafeld statt und der Wasserverband Unteres Lafnitztal war stellvertretend für die Wasserversorger des Südburgenlandes mit einem Info-Stand vertreten. Die Schüler der Hochschule informierten über die Anpassung der Ernährung und über bauliche Maßnahmen, das Rote Kreuz war ebenfalls mit einem Info-Stand vertreten. Besonders interessant war der Vortrag von Prof. Dr. Aaron Sterniczky, Prof. für angewandte Wissenschaft in Bonn und Mitarbeiter an der Denkfabrik „Green economic Institute“.

Hitze ist Ursache für viele unterschiedliche Wirkungen. Deshalb ist auch das Denken über die Hitze von eminenter Bedeutung. Es gibt einen Zusammenhang zwischen Luftfeuchtigkeit und Hitze, ab welchem der menschliche Körper die Hitze nicht mehr verarbeiten kann. Der Körper überhitzt. Der Klimawandel ist zurückzuführen auf den Anteil an CO2 in der Atmosphäre, weil CO2 die Besonderheit aufweist, Hitze speichern zu können.

In Europa erwärmt sich die Landmasse doppelt so schnell wie das Klima über den Ozeanen, deshalb ist für uns Europäer der Klimawandel noch viel dramatischer. Ein Ziel von 1,5 Grad Erderwärmung soll es der Welt ermöglichen, sich noch an die neuen Gegebenheiten anzupassen.

Die Änderung des Erdklimas lässt sich nicht mehr umkehren. Wir können nur versuchen, diese Veränderung zu verlangsamen und gleichzeitig unsere Gesellschaftsform mit der Veränderung kompatibel zu machen. Hitze ist der Steuerungsfaktor für die Wasserkreisläufe und die Wasserkreisläufe sind die Lebensader unseres Planeten.