Erweiterung Wasserwerk Heiligenkreuz



Am Donnerstag den 07.03.2019 sind die ersten Maschinen zur Erweiterung des Wasserwerks Heiligenkreuz gestartet. Vorab werden zunächst die Rohre und Verkabelungen, die unter dem zukünftigen Anbau liegen, in die Freiflächen verlegt, um möglich zukünftige Störungen schnell beheben zu können.





Startschuss für Bauarbeiten am S7-Tunnel



In unserer Mitgliedsgemeinde Rudersdorf ist der offizielle Start für die Bauarbeiten am drei Kilometer langen Tunnel der Fürstenfelder Schnellstraße (S7) erfolgt.

Anlässlich des feierlichen Tunnelanschlags sagte Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ), dass es für Österreich wichtig sei, dass die Infrastruktur überall gut ausgebaut ist: "Gerade für Regionen wie die Oststeiermark und das Südburgenland ist so eine Anbindung die Basis für eine noch bessere Zukunft."

Die Bedeutung der neuen Schnellstraße hoben Burgenlands Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ) und sein steirischer Amtskollege Hermann Schützenhofer (ÖVP) hervor. Die S7 bringe eine Entlastung der Anrainer sowie eine Stärkung der Wirtschaft und schaffe neue Perspektiven durch die Anbindung an Ungarn.





Ökoprofit 14.01.2019



Der Wasserverband Unteres Lafnitztal ist laufend bemüht, seine hohen Qualitäts- und Umweltstandards nicht nur zu erhalten, sondern auch weiter zu verbessern. Aus diesem Grund unterzieht sich der Verband jedes Jahr einer externen kommissionellen Überprüfung zur Zertifizierung nach den weltweit geltenden ÖKOPROFIT-Kriterien.


Der Wasserverband Unteres Lafnitztal ist weiterhin als einziger Wasserversorger Österreichs gemäß ÖKOPROFIT zertifiziert.


Die Verleihung der ÖKOPROFIT-Zertifikate 2018 fand am 14. Jänner 2019 um 18:30 Uhr in der Wirtschaftskammer Judenburg statt. Nach den offiziellen Grußworten von Landesrat Ök.- Rat Johann Seitinger und Wirtschaftskammer Präsident Ing. Josef Herk und dem Poetry Slam von Susanna Rechenberger, wurde der Round Table zum Thema „Ökologisches Handeln“ eröffnet.
Im Anschluss an die Präsentation des ÖKOPROFIT-Jahres 2018 überreichten Landesrat Johann Seitinger und Josef Herk, Präsident der Wirtschaftskammer Steiermark, die ÖKOPROFIT Zertifikate an die Unternehmen.

Der Wasserverband Unteres Lafnitztal freut sich, als erster und einziger Wasserversoger in Österreichs nach der kommissionellen Überprüfung am 03. Dezember 2018, gemäß den ÖKOPROFIT Richtlinien rezertifiziert worden zu sein. ÖKOPROFIT (ÖKOlogisches PROjekt Für Intergrierte UmweltTechnik) ist ein praxisorientiertes Umwelt-Managementsystem für Unternehmen. Ziel ist es, betriebliche Emissionen zu reduzieren, natürliche Ressourcen zu schonen und gleichzeitig die betrieblichen Kosten zu senken. ÖKOPROFIT ist damit ein Modell zur nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung eines Betriebes, im Falle des Wasserverbandes Unteres Lafnitztal auch einer ganzen Region.





Übung des Krisen- und Katastrophenmanagement vom 11. und 12. September 2018



An der Bezirkshauptmannschaft Jennersdorf wurde der Ernstfall eines möglichen Trinkwasserausfalls bei Hochwasser simuliert. Mittels eines Planspiels fand am 11. und 12. September die Übung des Krisen- und Katastrophenmanagements statt ...

Im Vordergrund der Computersimulation stand dabei die Zusammenarbeit und Koordination der Einsatzkräfte mit den Krisen- und Katastrophenstäben der einzelnen Einsatzorganisationen im Rahmen des staatlichen Krisen- und Katastrophenmanagements.

Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel und gerade in Katastrophenfällen von enormer Bedeutung. Aus diesem Grund hat das BMNT Abteilung I/11 (Siedlungswasserwirtschaft) gemeinsam mit dem Österreichischen Bundesheer, der Theresianischen Militärakademie, den Wasserversorgern Wasserverband Unteres Raabtal, Wasserverband Unteres Lafnitztal und der BH Jennersdorf Übungsszenarien (z.B. Blackout und Stromausfall) entwickelt, wo zum einen das Zusammenspiel der Wasserversorgen mit den Einsatzstäben geübt wurde, zum anderen aber auch die Wasserversorger selber ihr internes Krisen- und Katastrophenmanagement üben konnten.

Das Besondere an dieser Übung war, dass mittels einer Computersimulation eine fiktive Lage – in diesem Fall ein Hochwasser - geschaffen wurde. Mittels dieser Simulation am Führungssimulator (FüSim) des Österreichischen Bundesheers war es möglich die Einsätze gezielt zu koordinieren. Der FüSim ermöglicht jederzeit eine sehr nutzbringende und kostenreduzierende Ausbildung, wobei durch die Computersimulation das Szenario realistisch dargestellt wird.

Es hat sich gezeigt, dass durch die Übung der BH Jennersdorf die Zusammenarbeit des Krisen- und Katastrophenstabes mit den Trinkwasserversorgern wesentlich verbessert wurde, aber auch die internen Krisenabläufe bei den Wasserversorgern effizienter gestaltet werden konnten.

Damit hat sich gezeigt wie wichtig solche Übungen als Vorbereitung für den Ernstfall sind. Gerade auch als entsprechende Maßnahme im Zuge der Klimawandelanpassung.





Der Wasserverband Unteres Lafnitztal erlaubt sich zum Jahresende wieder darüber zu informieren, dass Betreiber von Wasserversorgungsanlagen und Anschlussleitungen auf eine periodische Leitungsspülung ab der Übergabestelle zu achten haben. Nur so kann sichergestellt werden, dass das gemäß den gesetzlichen Bestimmungen gelieferte Trinkwasser auch innerhalb des Zuständigkeitsbereichs des Abnehmers oder Betreibers der Wasserversorgungsanlage geeignet ist, ohne Gefährdung der menschlichen Gesundheit getrunken und verwendet zu werden. Sollte daher in der Vergangenheit über eine längere Periode (in der Regel länger als ein bis zwei Wochen) keine Wasserentnahme erfolgt sein, so empfiehlt sich ein ausreichendes Spülen der Anschlussleitung vor der Verwendung des Trinkwassers. Die ausreichende Spülung oder Desinfektion von Anschlussleitungen obliegt in diesem Fall dem Betreiber der Wasserversorgungsanlage ab der Übergabestelle.