Personaländerungen




Unser langjähriger Mitarbeiter und Wasserwart Herr Günther Unger hat mit 31. Jänner 2021 nach über 25 Dienstjahren beim Wasserverband seinen wohlverdienten Ruhestand angetreten. Seine ehemaligen Kollegen und alle Funktionäre des Wasserverbandes wünschen ihm alles Gute und weiterhin viel Gesundheit und wir freuen uns, dass er auch zukünftig mit seinen Erfahrungen seine Nachfolger unterstützen wird. Die Funktion als Wasserwart wird zukünftig von Herrn Klaus Gulyas wahrgenommen.



Wir freuen uns zwei neue Mitarbeiter beim Wasserverband begrüßen zu dürfen. Im September hat Frau Gerlinde Bilovits ihre Tätigkeit beim Wasserverband Unteres Lafnitztal als Assistentin der Geschäftsführung begonnen und sie konnte sich in die umfangreiche Materie eines öffentlichen Wasserversorgers inzwischen gut einarbeiten. Am 1. Februar hat Herr Wolfgang Garger seine Tätigkeit in der Instandhaltung begonnen. Er ist ein sehr erfahrener Elektroinstallateur mit ausgeprägten Praxiswissen, der unser Team enorm bereichert. Wir freuen uns, die beiden neuen Mitarbeiter bei uns im Team zu haben.






Instandhaltungsmaßnahmen


Der Gesetzgeber schreibt allen Betreibern von Wasserversorgungsanlagen vor, diese in ordnungsgemäßen Zustand zu halten und vorzusorgen, dass eine negative Beeinflussung des Trinkwassers hintangehalten wird. Zu diesem Zweck ist die Anlage fachgerecht von geschulten Personen zu warten und instand zu halten.

Ein wesentlicher Teil der Wasserversorgung sind die Speicherbehälter, die im Sinne des Gesetzgebers natürlich ebenfalls zu warten und instand zu halten sind. Zu diesem Zweck werden die Trinkwasserbehälter in den Wintermonaten gepflegt und sorgfältig gereinigt. Diese Reinigung wird fachgerecht mit geprüften und dazu zugelassenen Reinigungsmitteln durchgeführt, wobei sichergestellt ist, dass kein Kontakt mit dem Trinkwasser in den Leitungen entstehen kann und daher auch diese Stoffe niemals in das Versorgungssystem gelangen können.

Die Durchführung der Instandhaltungsmaßnahmen wird natürlich vom Gesetzgeber bzw. dazu akkreditierten Stellen überwacht und erfolgt in den Wintermonaten, da in dieser Zeit der Wasserverbrauch wesentlich geringer und eine teilweise Außerbetriebnahme von Anlagenteilen leichter möglich ist.





Zeitungsbericht in der BVZ am 28.01.2021


Wasserverband UL - Inserat in der BVZ am 28.01.2021

Wasserverband UL - Inserat in der BVZ am 28.01.2021

Wasserverband UL - Inserat in der BVZ am 28.01.2021





Zeitungsbericht im Bezirksblatt KW 51/2020


Wasserverband UL - Inserat im Bezirksblatt in der KW51/2020

Wasserverband UL - Inserat im Bezirksblatt in der KW51/2020





Coronavirus und Trinkwasser


Die Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 hat zu notwendigen drastischen Maßnahmen geführt. Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 wird hauptsächlich über Tröpfchen übertragen. Das kann entweder direkt von Mensch zu Mensch über die Schleimhäute der Atemwege geschehen oder indirekt über die Hände, die dann mit der Mund- oder Nasenschleimhaut oder auch der Augenbindehaut in Kontakt kommen.

Es gibt derzeit keine Hinweise darauf, dass sich Menschen über herkömmliche Lebensmittel bzw. über Trinkwasser (Leitungswasser) mit dem neuartigen Coronavirus infiziert haben. Es ist daher nicht notwendig, einen Wasservorrat anzulegen. Die Trinkwasserversorgung in Österreich ist auf Krisen- und Notsituationen wie die derzeitige bestens vorbereitet und daher weiterhin sichergestellt. Das bedeutet, unser Trinkwasser ist trotz Coronavirus sicher.

Sollte das Virus über Bodenpassagen in das Grundwasser gelangt sein, so bietet die vorhandenen Desinfektionsanlagen (UV-Bestrahlung) in den Aufbereitungsanlagen des Verbandes einen Schutz gegen virale und bakteriologische Kontamination. Bisher ist jedenfalls kein einziger Fall einer Infektion über das Trinkwasser bekannt.

Für jeden Wasserversorger gelten ohnehin weitreichende hygienische Vorgaben auf Grund des Umgangs mit dem Lebensmittel Wasser. Diese Vorgaben sind natürlich derzeit weiterhin eingehalten. Bei der Organisation des Betriebs wurde besonders auf die derzeitigen Umstände Bedacht genommen, damit die Aufrechterhaltung der öffentlichen Wasserversorgung gewährleistet bleibt. Die Anlagen des Wasserverbandes können über gesicherte Verbindungen von den Mitarbeitern mittels Fernwirkanlagen auch von zu Hause gesteuert werden. Für den Fall von Gebrechen an den Anlagen wurde verordnet, dass sie Hälfte der Mitarbeiter sich in freiwillige häusliche Quarantäne begibt, damit der Personalstand stets gewährleistet bleibt.

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Website der Österreichische Gesellschaft für Hygiene, Mikrobiologie und Präventivmedizin (https://www.oeghmp.at/media/infektionspraevention_bei_neuartigem_coronavirus_sars-cov2_1.pdf), sowie auf der Webseite der WHO – World Health Organization (https://www.who.int/emergencies/diseases/novel-coronavirus-2019/technical-guidance/infectionprevention-and-control)




Ökoprofit 23.01.2020



Auch im Jahr 2019 unterzog sich der Verband wieder einer externen Überprüfung zur Zertifizierung nach den weltweit geltenden ÖKOPROFIT-Kriterien. Die Verleihung der ÖKOPROFIT-Zertifikate 2019 fand am 23. Jänner 2020 um 18:30 Uhr im Schulungszentrum Fohnsdorf statt.


Der Wasserverband Unteres Lafnitztal ist weiterhin als einziger Wasserversorger in Österreich gemäß ÖKOPROFIT zertifiziert.


Der Wasserverband Unteres Lafnitztal freut sich, als erster und einziger Wasserversorger in Österreich, gemäß den ÖKOPROFIT Richtlinien rezertifiziert worden zu sein. ÖKOPROFIT (ÖKOlogisches PROjekt Für Integrierte UmweltTechnik) ist ein praxisorientiertes Umwelt-Managementsystem für Unternehmen. Ziel ist es, betriebliche Emissionen zu reduzieren, natürliche Ressourcen zu schonen und gleichzeitig die betrieblichen Kosten zu senken. ÖKOPROFIT ist damit ein Modell zur nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung eines Betriebes, im Falle des Wasserverbandes Unteres Lafnitztal auch einer ganzen Region.





Zu- und Umbau des Wasserwerks Heiligenkreuz



Mit Jahresende gehen auch die Arbeiten am Zu- und Umbau in die Endphase.
Die letzten Fertigstellungsarbeiten werden Anfang 2020 stattfinden.

Am Standort Heiligenkreuz sind sowohl Wasseraufbereitungsanlagen als auch Räume für Betrieb, Instandhaltung und Verwaltung untergebracht. Um den aktuellen, und vor allem zukünftigen Anforderungen gerecht werden zu können ist ein weitreichender Umbau des historisch gewachsenen Gebäudes notwendig.

Die Baumaßnahmen betreffen die Bereiche:
- Kundenverkehr
- Parkflächen, Außenanlagen
- Verwaltung, Buchhaltung, Archiv
- Instandhaltung, Werkstätte, Lager
- Versammlungs- und Schulungsräumlichkeiten





Startschuss für Bauarbeiten am S7-Tunnel



In unserer Mitgliedsgemeinde Rudersdorf ist der offizielle Start für die Bauarbeiten am drei Kilometer langen Tunnel der Fürstenfelder Schnellstraße (S7) erfolgt.

Anlässlich des feierlichen Tunnelanschlags sagte Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ), dass es für Österreich wichtig sei, dass die Infrastruktur überall gut ausgebaut ist: "Gerade für Regionen wie die Oststeiermark und das Südburgenland ist so eine Anbindung die Basis für eine noch bessere Zukunft."

Die Bedeutung der neuen Schnellstraße hoben Burgenlands Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ) und sein steirischer Amtskollege Hermann Schützenhofer (ÖVP) hervor. Die S7 bringe eine Entlastung der Anrainer sowie eine Stärkung der Wirtschaft und schaffe neue Perspektiven durch die Anbindung an Ungarn.





Ökoprofit 14.01.2019



Der Wasserverband Unteres Lafnitztal ist laufend bemüht, seine hohen Qualitäts- und Umweltstandards nicht nur zu erhalten, sondern auch weiter zu verbessern. Aus diesem Grund unterzieht sich der Verband jedes Jahr einer externen kommissionellen Überprüfung zur Zertifizierung nach den weltweit geltenden ÖKOPROFIT-Kriterien.


Der Wasserverband Unteres Lafnitztal ist weiterhin als einziger Wasserversorger in Österreich gemäß ÖKOPROFIT zertifiziert.


Die Verleihung der ÖKOPROFIT-Zertifikate 2018 fand am 14. Jänner 2019 um 18:30 Uhr in der Wirtschaftskammer Judenburg statt. Nach den offiziellen Grußworten von Landesrat Ök.- Rat Johann Seitinger und Wirtschaftskammer Präsident Ing. Josef Herk und dem Poetry Slam von Susanna Rechenberger, wurde der Round Table zum Thema „Ökologisches Handeln“ eröffnet.
Im Anschluss an die Präsentation des ÖKOPROFIT-Jahres 2018 überreichten Landesrat Johann Seitinger und Josef Herk, Präsident der Wirtschaftskammer Steiermark, die ÖKOPROFIT Zertifikate an die Unternehmen.

Der Wasserverband Unteres Lafnitztal freut sich, als erster und einziger Wasserversorger in Österreich nach der kommissionellen Überprüfung am 03. Dezember 2018, gemäß den ÖKOPROFIT Richtlinien rezertifiziert worden zu sein. ÖKOPROFIT (ÖKOlogisches PROjekt Für Intergrierte UmweltTechnik) ist ein praxisorientiertes Umwelt-Managementsystem für Unternehmen. Ziel ist es, betriebliche Emissionen zu reduzieren, natürliche Ressourcen zu schonen und gleichzeitig die betrieblichen Kosten zu senken. ÖKOPROFIT ist damit ein Modell zur nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung eines Betriebes, im Falle des Wasserverbandes Unteres Lafnitztal auch einer ganzen Region.





Übung des Krisen- und Katastrophenmanagement vom 11. und 12. September 2018



An der Bezirkshauptmannschaft Jennersdorf wurde der Ernstfall eines möglichen Trinkwasserausfalls bei Hochwasser simuliert. Mittels eines Planspiels fand am 11. und 12. September die Übung des Krisen- und Katastrophenmanagements statt ...

Im Vordergrund der Computersimulation stand dabei die Zusammenarbeit und Koordination der Einsatzkräfte mit den Krisen- und Katastrophenstäben der einzelnen Einsatzorganisationen im Rahmen des staatlichen Krisen- und Katastrophenmanagements.

Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel und gerade in Katastrophenfällen von enormer Bedeutung. Aus diesem Grund hat das BMNT Abteilung I/11 (Siedlungswasserwirtschaft) gemeinsam mit dem Österreichischen Bundesheer, der Theresianischen Militärakademie, den Wasserversorgern Wasserverband Unteres Raabtal, Wasserverband Unteres Lafnitztal und der BH Jennersdorf Übungsszenarien (z.B. Blackout und Stromausfall) entwickelt, wo zum einen das Zusammenspiel der Wasserversorger mit den Einsatzstäben geübt wurde, zum anderen aber auch die Wasserversorger selber ihr internes Krisen- und Katastrophenmanagement üben konnten.

Das Besondere an dieser Übung war, dass mittels einer Computersimulation eine fiktive Lage – in diesem Fall ein Hochwasser - geschaffen wurde. Mittels dieser Simulation am Führungssimulator (FüSim) des Österreichischen Bundesheers war es möglich die Einsätze gezielt zu koordinieren. Der FüSim ermöglicht jederzeit eine sehr nutzbringende und kostenreduzierende Ausbildung, wobei durch die Computersimulation das Szenario realistisch dargestellt wird.

Es hat sich gezeigt, dass durch die Übung der BH Jennersdorf die Zusammenarbeit des Krisen- und Katastrophenstabes mit den Trinkwasserversorgern wesentlich verbessert wurde, aber auch die internen Krisenabläufe bei den Wasserversorgern effizienter gestaltet werden konnten.

Damit hat sich gezeigt wie wichtig solche Übungen als Vorbereitung für den Ernstfall sind. Gerade auch als entsprechende Maßnahme im Zuge der Klimawandelanpassung.





Der Wasserverband Unteres Lafnitztal erlaubt sich zum Jahresende wieder darüber zu informieren, dass Betreiber von Wasserversorgungsanlagen und Anschlussleitungen auf eine periodische Leitungsspülung ab der Übergabestelle zu achten haben. Nur so kann sichergestellt werden, dass das gemäß den gesetzlichen Bestimmungen gelieferte Trinkwasser auch innerhalb des Zuständigkeitsbereichs des Abnehmers oder Betreibers der Wasserversorgungsanlage geeignet ist, ohne Gefährdung der menschlichen Gesundheit getrunken und verwendet zu werden. Sollte daher in der Vergangenheit über eine längere Periode (in der Regel länger als ein bis zwei Wochen) keine Wasserentnahme erfolgt sein, so empfiehlt sich ein ausreichendes Spülen der Anschlussleitung vor der Verwendung des Trinkwassers. Die ausreichende Spülung oder Desinfektion von Anschlussleitungen obliegt in diesem Fall dem Betreiber der Wasserversorgungsanlage ab der Übergabestelle.